Also sind wir schon heute nach Albanien aufgebrochen.
Am Wegesrand, so wie bei uns Kreuze stehen, gibt es hier ganze Häusschen. Keine Ahnung ob die aufgrund von Verkehrunfällen aufgestellt wurden ...
Erstes Highlight war die Grenze. Irgendwo im Nichts stehen wir fast eine Stunde an der Grenzkontrolle. Hier steht der Grenzer nur um jeweils 2-3 Fahrzeugen zu signalisieren das die Fahrer aussteigen sollen um die Papiere drinnen vorzuzeigen. Als Martina unaufgefordert rausgeht gibt's dann auch prompt Ärger. Also wieder rein ins Auto und warten bis wir ganz vorne stehen.
Als es dann soweit ist und ich mit den Pässen vorgehe, werde ich forsch zum Auto zurück geschickt. "Take your Car an go!" Na also, gerne!
Die Straßen sind zunächst noch ok, werden dann aber schnell schlechter, so daß nicht mehr als 40km/h drin sind.
Unser Ziel war es ins Hinterland in die Berge zu fahren. So sind wir dann zu dem "Blue Eye", einer 12 Grad Celsius kalten Quelle genannt "Syrie Kalter".
Die Anfahrt hatte Offroad Character.
Gelohnt hat sich das Ganze aber. Das Kristall klare Wasser ändert die Farbe von tiefblau nach türkis und am Fluss kann man nach der Besichtigung herrlich essen. Was wir natürlich auch gemacht haben.
Wir sind dann weitergezogen über Gyrokaster in die Berge. Eigentlich ist die Ganze Landschaft mit Hügeln und Bergen durchzogen.
Schnell fahren geht hier nicht ...
Wir wollten eigentlich an einem schönen Campingplatz mit Fischzucht übernachten. Durch die schlechten Straßen sind wir aber bei weitem nicht so gut vorangekommen wie wir geplant hatten. Gefunden haben wir dann das was wir "eigentlich" gesucht haben.
Etwas das man nicht buchen kann !
Wir sind auf einem gemähten Feld gelandet das eine Familie als Campingplatz betreibt.
Wir kannten die Koordinaten des Platzes aus einem Buch und sind deswegen dort vorbeigefahren.
Es saßen ein paar Leute davor und haben gelacht als wir langsam vorbeigefahren sind. Der Platz hat erst so gar nicht unserer Vorstellung entsprochen. Wir sind dann aber zurückgefahren und sind zur "Rezeption".
Ein echter Volltreffer!
Die Frau hinter der Theke hat auf einem Campingkocher Fisch gebraten und so hatten wir beim "Buchen" gleich auch noch 3x Essen bestellt.
Die Fische von Ihrem Mann - der uns später noch sein Familien Fotoalbum gezeigt hat - direkt im angrenzenden Fluss gefangen.
Es hat ein paar Bier und geschätzte drei Stunden gedauert bis das Essen kam, was sich aber voll rentiert hat.
Einen Wifi Code fürs Internet gab es hier allerdings keinen (Das ist das Camping Hauptgebäude):
In den sanitären Anlagen ist alles vorhanden, auch Seife und Spiegel...










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